Donnerstag, 3. Juli 2014

Brokkoli-Blätterteig-Quiche mit Ricotta, Kirschtomaten, Mozzarella und Pinienkerne


Eigentlich wollte ich eine Quiche mit grünem Spargel machen. Doch Spargel gabs schon nicht mehr. Zum Glück fand ich ebenso leuchtend grünen Brokkoli, der kurzerhand als Ersatz dienen musste, denn die Quiche wollte ich so oder so machen.


Der Guss besteht aus Ricotta und Eiern. Ich lieeeebe Ricotta. Mit Kirschtomaten, Brokkoli und Pinienkernen eine unschlagbare Mischung.

 
Zutaten
  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 500 g Brokkoli
  • 250 g Ricotta
  • 3 Eier
  • 2 EL italienische Kräuter (TK-Produkt oder frisch)
  • Salz, Pfeffer, ger. Muskatnuss
  • 200 g Kirschtomaten
  • 125 g Mozzarella
  • 2-3 EL Pinienkerne

Zubereitung 
  1. Den Ofen auf 200 Grad (Umluft 190 Grad) vorheizen. Den Blätterteig in eine Tarteform geben. Ränder hochziehen. Den Brokkoli in Röschen teilen, im kochenden Wasser kurz gar kochen und abtropfen lassen.
  2. Ricotta mit Eiern verrühren und mit Kräutern, Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Kirschtomaten halbieren. Den Mozzarella in Scheiben schneiden.
  3. Ricottamischung auf den Blätterteig gießen. Brokkoli und Kirschtomaten reindrücken. Mozzarellascheiben drauf legen und Pinienkerne verteilen.
  4. Die Tarte im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. 

 

Sonntag, 15. Juni 2014

Biskuitrolle mit Erdbeeren und Rosen-Joghurt-Sahne


Das Sommerbacken hat begonnen und die Erdbeersaison schon seit langem. Jetzt gibt es leichte Kuchen mit frischem Obst. So wie diese Biskuitrolle. Gefüllt wird sie mit einer Joghurt-Sahne-Creme, die, wie bei griechischen Dessert-Rezepten, mit Rosenwasser und Honig verfeinert ist. Leckere Erdbeeren sorgen für den absoluten Fruchtgenuss und kandierte Rosenblätter von Rosen aus dem Garten glitzern und glänzen in der Sonne schön. 
 

Das Original-Rezept stammt von livingathome.de.


Mein Beitrag für den Kochtopf-Event "Rezepte mit Joghurt griechischer Art".



Zutaten
 
Für den Teig  
  • 70 g Mehl
  • 30 g Speisestärke
  • 0,5 Tl Backpulver
  • 4 Eier (Kl. M)
  • Salz
  • 120 g Zucker

 Für die Füllung
  • 5 Blatt Gelatine
  • 400 g Erdbeeren
  • 250 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
  • 50 g flüssiger Honig (wer es süßer mag, fügt etwas Puderzucker hinzu)
  • 1 Tl fein abgeriebene Biozitronenschale
  • 75 g gehackte Pistazienkerne (stattdessen gestiftelte Mandeln verwendet)
  • 450 ml Schlagsahne
  • 4 El Rosenblütenwasser

Zubereitung 
  1. Den Ofen auf 200 Grad (Umluft 190 Grad) vorheizen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen. Eier trennen. 4 Eiweiß und 1 Prise Salz steif schlagen. Eigelbe schaumig schlagen und 100 g Zucker einrieseln lassen. Etwa 3 Minuten weiterschlagen. 
  2. Die Mehlmischung darübersieben, mit dem Schneebesen unterheben. Den Teig direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und auf der 2. Schiene von unten ca. 8 Minuten backen. Sofort auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und Papier abziehen. Den Biskuitteig mit Hilfe des Tuchs aufrollen. Auskühlen lassen.  
  3. Inzwischen Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Erdbeeren putzen, 300 g in etwa 1 cm große Stücke schneiden. 
  4. Joghurt mit Honig, abgeriebener Zitronenschale und Pistazienkernen verrühren. 200 ml Sahne steif schlagen, kalt stellen. Blütenwasser leicht erhitzen, Gelatine darin auflösen und unter die Joghurtmischung rühren. Kalt stellen, bis die Masse zu gelieren beginnt. Sahne unterheben. Joghurtcreme für ca. 20 Minuten kalt stellen, bis sie streichfähig ist. Biskuit ausrollen und mit der Konfitüre bestreichen, Creme und Erdbeerstücke daraufgeben. Erdbeeren leicht eindrücken. Biskuit mit Hilfe des Tuchs aufrollen. Mindestens 2 Stunden kalt stellen.  
  5. Restliche Sahne steif schlagen. Biskuitrolle damit einstreichen. Restliche Erdbeeren in Scheiben schneiden und auf die Rolle legen. 
  6. Wer möchte kann die Biskuitrolle noch mit kandierten Rosenblättern, essbaren Blüten und bunten kandierten Fruchtsteinchen verzieren.
 

Samstag, 31. Mai 2014

Zitronensprudel-Waffeln mit Heidelbeerkompott, Eierlikör und Sahne



Waffeln sind ein heiß geliebtes Soul-Food im Winter bei eisigen Temperaturen, aber sie schmecken auch im Sommer bei schönstem Sonnenschein! Die Sommervariante kommt mit Eierlikör und Heidelbeerkompott. Letzteres kann man ruhig mit Heidelbeeren aus dem Glas machen, aber frische Heidelbeeren sind einfach nicht zu übertreffen.

Das besondere am Waffelteig ist, dass er mit Zitronensprudel zubereitet wird. Das treibt das Backpulver und die Waffeln werden herrlich pfluffig.

 
Zutaten
 
Für den Teig  
  • 125 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • ½ Fläschchen Butter-Vanille
  • 1 TL Zimt
  • etwas Abrieb einer Tonkabohne
  • 1 Prise Salz
  • ¼ l Zitronensprudel


 Für das Heidelbeerkompott
  • 370 ml Heidelbeeren aus dem Glas
  • 1 EL Zucker
  • 20 g Speisestärke


  Für die Sahne
  • 2 Becher Schlagsahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Päckchen Sahnesteif
 

  Außerdem
  • Butter
  • Eierlikör


Zubereitung
  1. Butter mit Zucker schaumig rühren. Eier einzeln dazugeben und gut rühren. Mehl mit Backpulver vermischen und in den Teig sieben. Butter-Vanille, Zimt, Tonkabohnenabrieb und Salz hinzufügen. Zusammen mit dem Ztironensprudel verrühren bis ein zähflüssiger Teig entsteht.
  2. Für das Heidelbeerkompott Heidelbeeren in einem Sieb abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen. Speisestärke mit Zucker und etwas Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren. Heidelsaft aufkochen lassen, vom Herd nehmen, angerührte Speisestärke hinzugeben, erneut auf die Herdplatte stellen, etwas aufkochen, bis der Saft eindickt. Heidelbeeren unterrühren und alles vollständig abkühlen lassen.
  3. Sahne in eine große Rührschüssel geben. Mit dem Handmixer kurz durchschlagen, Vanillezucker und Sahnesteif dazugeben und die Sahne vollständig steif stellen.
  4. Das Waffeleisen vorheizen, etwas Butter auf das Eisen geben und aus je einer Kelle Teig Waffeln backen. Warm mit Heidelbeerkompott, Sahne und Eierlikör servieren.

Dienstag, 13. Mai 2014

Saftiger Möhrenkuchen mit Datteln, Walnüssen und Mascarpone-Frosting


Im Internet gibt es Millionen von Rezepten für Möhrenkuchen. Aber nur dieses Rezept bleibt in Erinnerung. Der Teig enthält neben einer Menge Möhrenraspeln auch getrocknete Datteln und Walnüsse. Der Kuchen wird dadurch, und zusammen mit etwas Zimt und Muskat, unglaublich würzig und ist ganz bestimmt nicht nur eine Sensation zu Ostern, sondern das ganze Jahr über!

Bestrichen wird der Möhrenkuchen mit einem schön cremigen Frosting aus Mascarpone. Marzipan habe ich grün und gelb gefärbt und mit einer Blumenornamentrolle ausgewalzt sowie mit Keksformen Frühlingstiere ausgestochen und den Kuchen damit belegt.


Essbarer Blütenmix und rotes Kirschkrokant bringen noch etwas Farbe und puren Frühling ins Spiel und sind auch ein leckerer Spaß für das Auge.

Ich habe das Originalrezept leicht verändert. Einen Teil Mehl habe ich mit gemahlenen Nüssen ausgetauscht (wie beim klassischen Möhrenkuchen), statt Olivenöl habe ich geschmacksneutrales Öl genommen (der Olivengeschmack wäre aber durchaus interessant), der Muskat im Teig war meine Idee gewesen und den Zucker habe ich etwas reduziert. Wer süße Kuchen nicht mag, sollte noch weniger Zucker nehmen, weil die Datteln ebenfalls für ordentliche Süße beitragen.

Ich persönlich liebe dieses Rezept für Möhrenkuchen und werde ihn ganz bestimmt noch ganz oft machen!



Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser)

Für den Teig
  • 500 g Möhren
  • 300 g Datteln
  • 150 g Mehl
  • 100 g gem. Haselnüsse
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimtpulver
  • ger. Muskatnuss
  • 250 g Walnüsse
  • 200 g braunen Zucker
  • 100 g weißen Zucker
  • 1/4 l Sonnenblumenöl

 Für das Frosting


  • 250 g Mascarpone
  • 150 g Puderzucker
  • 80 g weiche Butter

Zubereitung
  1. Die Möhren schälen und raspeln. Datteln entkernen, halbieren und hacken. Walnüsse in einer Küchenmaschine fein hacken.  Das Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen, Backpulver, Zimt und einer Prise Muskat vermischen. Möhren, Datteln, gehackte Walnüsse, Mehlmischung und Zucker miteinander vermengen.
  2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb cremig schlagen, nach und nach das Öl zugeben und weiterschlagen. Die Eigelb-Öl-Creme mit der Möhrenmischung vermengen. Das Eiweiß vorsichtig unterheben.
  3. Eine Springform mit Backpapier auslegen und einfetten. Den Teig einfülen und glatt streichen. Ca. 50-60 Minuten backen. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen, das Papier abziehen und vollständig auskühlen lassen.
  4. Für das Frosting alle Zutaten schaumig schlagen und den Kuchen damit rundherum bestreichen. 
 

Samstag, 19. April 2014

Ravioli mit Bärlauch-Ziegenkäse-Füllung



Der Bärlauch vom letzten Jahr wuchs und gedeihte dieses Jahr durch den warmen Frühling ziemlich zeitig. 


Als mir ein Bekannter ein Rezept für Ravioli mit Bärlauch-Ziegenkäse-Füllung mitgab, war ich sofort sehr begeistert. Kurzerhand stand ich mit einer Schere im Garten und sammelte alle Bärlauchblätter ein, die ich finden konnte. Ich kam tatsächlich auf die erforderliche Menge von 60 gramm für die Füllung.


Allein diese schmeckt so gut - vor allem wenn sie über Nacht im Kühlschrank ziehen konnte - dass ich sie als einzelnen Dipp reichen würde. Genau das richtige für Knoblauchliebhaber.Die Füllung ist schnell gemacht, denn tatsächlich muss man nur alles schön durchmixen.


Nachdem man die Ravioli fertig hat, werden sie in der Pfanne in heißer Butter mit Bärlauchstreifen geschwenkt und am Schluss mit Parmesan bestreut. Köstlich!! 


Zutaten für 4 Personen


Für den Teig

  • 400 g Hartweizennmehl (Typ 505)
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Olivenöl

Für die Füllung

  • 60 g Bärlauch
  • 330 g Ziegenfrischkäse
  • 30 g Parmesan
  • 3 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise weßen Pfeffer

Zum Anrichten

  • 80 g Butter
  • 40 g Parmesan
  • 4 Stck. Bärlauchblätter, in Streifen geschnitten


Zubereitung

  1. Mehl mit Salz in einer Schüssel vermischen. Eier dazu geben und mit Olivenöl zu einem kompakten Teig kneten. Diesen in Frischfolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für die Füllungalle Zutaten in einer Küchenmaschine zerkleinern.
  3. Den Nudelteig mit Hilfe einer Pastamaschine auf Stufe 5-6 ausrollen. Auf die Teigbahnen in regelmäßigen Abstand 2 TL Füllung setzen. Die Ränder mit Wasser befeuchten und eine zweite Teigbahn darüber legen. Teig andrücken und mit Hilfe eine Glases Ravioli ausstechen.
  4. In einem großen Topf Wasser zum Sieden bringen und Ravioli 3-4 Minuten hineingeben. In einem Sieb mit kaltem Wasser abschrecken.
  5. Zum Anrichten Butter in einer Pfanne zerlassen und Bärlauchblätterstreifen darin kurz anbraten. Ravioli dazu geben und durchschwenken. Auf Teller geben und mit Parmesan bestreuen.
 

Freitag, 11. April 2014

Rhabarberstreuselkuchen mit Eierlikörrührteig


Die Rhabarbersaison hat bereits begonnen und damit auch viele rümpfende Nasen und gereizte Speicheldrüsen in meiner Umgebung! :) Ich jedoch gehöre definitiv nicht zu den Personen, die sich auch nur vor einen einzigen Krümel Rhabarberkuchen scheuen.

Das Rezept von meinem ersten Rhabarberkuchen in diesem Jahr habe ich von einem User in Chefkoch. Ein Rührteig mit Eierlikör, auf den Rhabarber und Streusel kommen. In den Streuseln sind Haferflocken drin, das soll sie knusprig machen, was sich nach dem Backen tatsächlich bestätitgt.


Alle, denen ich den Kuchen zum Probieren gab, wollten Nachschlag! Der Teig hat eine leichte und leckere Eierlikörnote und ist schön saftig. Streusel auf Rhabarber ist eine sehr gute Methode, gegen die säuerliche Note des Rhabarbers zu wirken - süß und sauer geben ein kulinarisch bewährtes Paar ab, auf denen die schwelgenden Geschmäcker nur so fliegen, wie auch bei diesem fantastischen Rhabarberkuchen. Unbedingt nachbacken!


Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser)

Für den Belag
  • 500 g Rhabarber
  • 1 TL Zucker

Für den Teig
  • 100 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 280 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 200 ml Eierlikör

 Für die Streusel
  • 130 g Butter 
  • 120 g Zucker
  • Salz
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 50 g zarte Haferflocken
  • 200 g Mehl 
     
Zubereitung
  1. Für die Streusel Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Zucker, Vanillezucker, Zimt und eine Prise Salz einrühren. Mit einer Gabel das Mehl und die blütenzarten Haferflocken langsam in die flüssige Butter einrühren, so dass Streusel entstehen. Kühl stellen.
  2. Rhabarber waschen, Blattansätze und die Wurzelansätze abschneiden. Die Schale, die sich dabei löst, mit mit dem Messer abziehen. Die Stangen in 1 cm große Stücke schneiden. In eine Schüssel füllen und 1 TL Zucker untermischen. 
  3. Mehl mit Backpulver vermischen. Die weiche Butter mit Zucker, 1 Prise Salz und Vanillezucker verrühren. Das Ei hinzufügen und weiter rühren, bis eine homogene Masse entsteht. Nun die Mehlmischung in kleinen Portionen abwechselnd mit dem Eierlikör untermischen. Kurz weiter rühren, bis der Teig schwer reißend vom Rührbesen des Mixers fällt. 
  4. Den Teig in eine gefettete Springform füllen und glatt streichen. Die Rhabarberstücke nochmal umrühren und löffelweise auf dem Teig verteilen und so gut es geht in den Teig drücken. Mit den Händen die vorbereiteten Streusel gleichmäßig darüber bröseln.
  5. Den Kuchen bei 180° C für ca. 50 - 60 Minuten backen.  




Donnerstag, 27. März 2014

Drei Fragezeichen-Motivtorte und wie man den Schwager aus einer 16-cm Torte springen lässt - oder Nuss-Schoko-Biskuit mit Birnen und Stracciatella-Sahne

Egal wie alt man wird, Hörspielkassetten sind und bleiben der Hit. Deswegen gab es eine Ration neuer Folgen der drei Fragezeichen für das Geburtstagskind, bei dem man eigentlich vermuten müsste, aus dieser Zeit seit Jahrzehnten herausgewachsen zu sein... Irrtum!

Passend zu den Kassetten wollte ich die Geburtstagstorte in das gleiche Thema setzen. Eine drei-??? Motivtorte. Das Internet gibt bislang wenig Ideen und Vorschläge her, also bastelte ich selbst.


Die Torte selbst besteht aus einen Biskuitteig ohne Mehl, nur mit Nüssen und Schokolade. Den Rest Schokolade der 100 g Tafel raspelte ich in die steif geschlagene Sahne rein, mit der die Torte gefüllt und verkleidet wird. Um eine fruchtige Komponente reinzubringen, belegte ich die einzlenen Tortenschichten mit Birnen.


Ich benutzte dieses Rezept bei Chefkoch als Grundlage. Halbierte aber die Mengen, weil ich den Kuchen in einer 16-er Springform backen wollte.


Für den schwarzen Hintergrund des Logos der drei ??? färbte ich Marzipan mit schwarzer Lebensmittelfarbe. Kleinere Mengen Marzipan wurden blau und rot und für das weiße Fragezeichen ließ ich das Marzipan einfach in der Naturfarbe. Dann druckte ich das Logo aus, schnitt ein Fragezeichen aus, rollte das Marzipan aus, klebte das ausgeschnittene Fragezeichen aus Papier auf und schnitt mit einem Messer runderherum. Und schon hatte ich ein originageltreues ?.


Ein weiteres Geschenk war der Überraschungsbesuch meines Schwagers, der leider im Ausland derzeit lebt. Ich hatte die wunderbare Vorstellung ihn aus der Torte springen zu lassen, jedoch nur symbolisch. Deswegen kaufte ich den männlichen Part einer Puppe für Mädchen, klebte ihm das Gesicht des Überraschungsgastes auf und steckte ihn in die Torte. Da niemand weiß welche Stoffe in so einer Plastikpuppe enthalten sind und ich den Kuchen nicht kontaminieren wollte, umwickelte ich diese ordentlich in Alufolie. Mit ein bisschen übrig gebliebenes Marzipan schaffte ich den Effekt, als würde er gerade tatsächlich aus der Marzipandecke auftauchen.


Da man ihn nicht auf den ersten Blick sehen sollte, bastelte ich aus dem drei-??? Logo eine harte Hülle, die das Geburtstagskind dann abziehen durfte, nachdem sie ein Rätsel erraten hatte. Der Kuchen war optisch und geschmacklich wirklich ein voller Erfolg!



 Für den Teig
  • 4 Eier
  • 125 g Zucker
  • 75 g gem. Haselnüsse
  • 50 g gem. Mandeln
  • 50 g geriebene Schokolade
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Tropfen Bittermandelöl
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 ger. Tonkabohne (optional)

  Für den Belag
  • 400 ml süße Sahne
  • 2 Pck. Sahnesteif
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 50 g ger. Schokolade
  • 4 Birnenhälfte aus der Dose
  • 50 g Aprikosenmarmelade 
  • 200 g Marzipan
  • etwas Puderzucker

Zubereitung
    1. Haselnüsse, geriebene Schokolade, Mandeln, Zimt und Abrieb einer halben Tonkabohne mit Backpulver mischen. Die Eier trennen.
    2. Die Eiweiße mit etwas Salz steif schlagen. Die Eigelbe mit dem Zucker und dem Bittermandelöl hellcremig rühren. Nun die Haselnussmischung löffelweise einrieseln lassen und das steifgeschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. Die Teigmasse in eine vorbereitete Springform (16 cm Durchmesser) geben und glatt streichen.
    3. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C - 180°C ca. 45 Min. backen. Mit einem Holzspieß eine Garprobe machen. Den Kuchen anschließend auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Dann 2-mal waagerecht durchschneiden.
    4. Inzwischen die Birnen gut abtropfen lassen und in Scheiben schneiden.
    5. Die Marmelade etwas erwärmen und die drei Böden dünn damit bestreichen. Nun auf zwei Böden die Birnenscheiben gleichmäßig auslegen. Die Sahne steif schlagen, dabei den Sahnesteif und Vanillezucker unterrühren. Die geriebene Schokolade vorsichtig unter die Sahne rühren. Die Birnenscheiben mit der Sahne abdecken und nun den Kuchendeckel auflegen.
    6. Marzipan mit Puderzucker verkneten und rund ausrollen.
    7. Den gesamten Kuchen mit dem Marzipan abdecken. Die fertige Torte bis zum Verzehr kühl stellen.